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Person von Personenzug erfasst

Datum: 7. November 2022 um 13:25
Einsatzart: Technische Hilfeleistung > Hilfeleistung
Einsatzort: Hahausen, Goslarsche Straße
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: Bundespolizei, DRK Bereitschaften Lk Goslar, DRK Hahausen, DRK Lutter, Kreisbrandmeister Lk Goslar, Kripo Goslar, Kriseninterventionsteam Lk Goslar, Notfallmanager DB, Polizei Seesen, Rettungsdienst Lk Goslar


Einsatzbericht:

Am späten Montagmittag wurden die Ortsfeuerwehren Hahausen und Lutter mit dem Alarmstichwort “Verkehrsunfall, Person klemmt” an die Bahnstrecke im Bereich der Goslarschen Straße in Neuekrug alarmiert.

Am Einsatzort angekommen, stellte sich die Lage für die ersteintreffenden Kräfte der Ortsfeuerwehren wie folgt dar: Eine leblose Person lag unter einem Personenzug im Gleisbett, war aber nicht eingeklemmt.
Nach der Befragung des Zugführers über den Unfallhergang wurde zunächst ein sicherer Zugang auf den Bahndamm und zum Triebzug mittels einer vierteiligen Steckleiter geschaffen. Der Personenzug wurde anschließend etwas verfahren, um dem Notarzt einen Zugang zu dem Patienten zu schaffen. Der Notarzt konnte nur aber noch den Tod der Person feststellen.

Da sich noch 22 Passagiere und 2 DB-Mitarbeiter im Zug befanden, leitete der ankommende Rettungsdienst sofort die Alarmierung der DRK-Kräfte für die Betreuung der Zuginsassen ein. Bei Ankunft des organisatorischen Leiters Rettungsdienst (OrgL) wurden ein Bereitstellungsraum im Bereich Brandhai eingerichtet und erste Betreuungskräfte sowie das Kriseninterventionsteam in den Zug entsandt.
Zur besseren Koordinierung der verschiedenen Rettungskräfte wurde zusätzlich der Einsatzleitwagen der Ortsfeuerwehr Langelsheim an die Einsatzstelle beordert. Da von einem längeren Stillstehen des Zuges ausgegangen wurde, bereiteten das DRK Hahausen und Lutter eine Betreuungsstelle im Dorfgemeinschaftshaus Hahausen vor.
Diese musste dann jedoch nicht mehr genutzt werden, da der Zug nach der inzwischen erfolgten kriminalpolizeilichen Erstuntersuchung seine Fahrt bis zum nächsten Bahnhof in Langelsheim fortsetzen durfte. Den 24 Personen wurde dort durch weitere Einheiten des DRK ein freiwilliges Betreuungsangebot bereitgestellt.

Nachdem der Zug die Unfallstelle verlassen hatte wurde diese gegen 15:30 Uhr an den Notfallmanager der DB AG übergeben.

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