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Datum: 1. Mai 2026 um 13:31 Uhr
Einsatzart: B Wald 2
Einsatzort: Langelsheim, Radberg
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: Bergwacht Langelsheim, Feuerwehr Goslar Drohnengruppe, Feuerwehr Lengde Drohnengruppe, FTZ Goslar, Kreisbrandmeister Lk Goslar, Polizei Goslar, Rettungsdienst Lk Goslar


Einsatzbericht:

Am Maifeiertag (Freitag, 1. Mai) ereignete sich aus bisher noch unbekannten Gründen ein Waldbrand am Radberg im Gemarkungsbereich zwischen Langelsheim, Lutter und Ostlutter in der Nähe zum „Dolger Brunnen“.
Im Erstalarm war die Ortsfeuerwehr Langelsheim um 13:31 Uhr zu einem kleinen Vegetationsbrand „B Wald 1“ alarmiert worden. Aber schon auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung mit deutlicher Flammenbildung mitten im Wald feststellbar. Aus diesem Grund wurde umgehend die Alarmstufe auf „B Wald 2“ erhöht, was die Nachalarmierung weiterer Langelsheimer Kräfte sowie der Ortsfeuerwehren Wolfshagen im Harz und der Bergstadt Lautenthal zur Folge hatte. Zusätzlich wurde auch die Ortsfeuerwehr Lutter hinzugezogen.

Bei der ersten Erkundung im hochgelegenen Einsatzgebiet war durch den Gruppenführer des zuerst eingetroffenen Langelsheimer LF 10 eine brennende Fläche von ca. 1.300m² ausgemacht worden. Durch die schlecht zugängliche Vegetation war von einem längeren und aufwendigerem Einsatz auszugehen. Um ausreichend löschwasserführende Fahrzeuge am Ort zu haben wurden zusätzlich noch die Ortsfeuerwehren Hahausen und Neuwallmoden alarmiert.
Ein Ringverkehr wurde aufgebaut, in dem acht Löschfahrzeuge von ihrer Wasserabgabestelle zu einem Teich pendelten, an dem das Lutteraner Kat-LF eine Wasserentnahmestelle eingerichtet hatte. So war stets eine ausreichende Löschwasserversorgung sichergestellt.
Die Wasserabgabestelle befand sich an einer Straßengabelung und speiste zwei Förderleitungen, die zu zwei mobilen Löschwasserbehältern bei den beiden Langelsheimer Löschfahrzeugen führten. Von dort aus gingen mehrere Angriffsleitungen in das direkte Einsatzgebiet. Die Löscharbeiten im Wald erforderten viel Energie und Personal. Mit weiteren Einsatzkräften aus den Ortsfeuerwehren Bodenstein und Ostlutter wurde für genug Reserve gesorgt.

Um eine bessere Übersicht der Einsatzstelle aus der Luft zu erhalten, wurden die Drohnen der Stadtfeuerwehr Goslar (Goslar und Lengde) angefordert. Ihre Aufnahmen verschafften der Einsatzleitung um Stadtbrandmeister Matthias Brunke eine sehr gute Übersicht und ließen weitere Maßnahmen besser planen.

Es dauerte gut 1,5 Stunden bis das Feuer unter Kontrolle war. Die Nachlöscharbeiten waren aber sehr aufwendig und zogen sich noch 2 weitere Stunden hin. Nach ca. 4 Stunden Einsatzdauer war das Feuer endgültig aus, was durch die Kontrolle mit Wärmebildkameras abgesichert wurde. Sukzessive verließen alle Kräfte den Einsatzort, füllten an einem nahegelegenen landwirtschaftlichem Anwesen am Schlauchwechselwagen der FTZ Goslar ihre Schlauchbestände auf und sorgten anschließend wieder für einsatzbereite Fahrzeuge.

Abschließend bleibt festzustellen, dass die Zusammenarbeit aller Beteiligten gut funktioniert hat.
Verletzt hat sich niemand, so dass der Rettungsdienst und die Bergwacht, die im Bereitstellungsraum in Bereitschaft standen, nicht eingreifen mussten.
Die Polizei war ebenfalls vor Ort, verschaffte sich einen Überblick über das Szenario und begann mit der Brandursachenermittlung.

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