Notfalltüröffnung

Zu einer weiteren Notfalltüröffnung an diesem Tag wurde die Ortsfeuerwehr Bergstadt Lautenthal am Abend auf den Sparenberg gerufen.
Es galt die Tür für Polizei und Rettungsdienst zu öffnen, um einen Zugang zum Haus zu verschaffen.

Schon beim Erkunden der Lage war im Haus ein großer, aufgeweckter Schäferhund zu sehen.
Nach Öffnen der Tür sicherte die aufmerksame Anruferin den Hund und brachte ihn in den Garten.
So konnten Rettungsdienst und Polizei sicher ins Haus gelangen.

Nach Wiederherstellung der Verschlusssicherheit war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Türöffnung in den frühen Morgenstunden

Am Dienstagmorgen kurz nach 7 Uhr wurden die Kameraden der Ortsfeuerwehr Bergstadt Lautenthal alarmiert. Notfalltüröffnung in Lautenthal stand auf den digitalen Meldeempfängern.

Eine Person erlitt einen medizinischen Notfall in ihrer Wohnung und war nicht mehr in der Lage, die Haustür selbstständig zu öffnen. Zeitgleich mit dem Rettungsdienst trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort ein und erkundeten die Situation. Schnell wurde klar, dass eine Türöffnung durch die Ortswehr nicht notwendig war, da die Person noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte den Haustürschlüssel durch ein offenes Fenster nach außen geworfen hatte.
Insofern konnte die Feuerwehr nach kurzer Zeit wieder die Rückfahrt antreten.

Alarmierung zu ausgelöstem Gefahrenmelder

Am Samstagnachmittag wurde die Ortsfeuerwehr Langelsheim gemeinsam mit Rettungsdienst und Polizei zu einem ausgelösten Gefahrenmelder in die Lange Straße gerufen.

Die Leitstelle teilte uns auf der Anfahrt mit, dass die Meldung über die Notruf-App “nora” angenommen wurde. Bei der nora-App handelt es sich um die offizielle Notrufapp der deutschen Bundesländer. Sie ermöglicht das Absetzen eines Notrufes ohne sprechen zu müssen. So kann ein Notruf auch von Menschen mit eingeschränkten Hör- oder Sprechfähigkeiten oder in Situationen in denen Sprechen nicht sicher möglich ist, abgesetzt werden. Weitere Informationen finden sie unter www.nora-notruf.de.

Vor Ort konnten wir keine Feststellung machen. Den Besitzer des vermeintlich betroffenen Wohnhauses fanden wir bei bestem Sommerwetter im Garten an. Bei ihm war es weder zur Auslösung der App, noch zu einem Schaden gekommen. Nach einer Kontrolle unsererseits war klar, dass hier keine Gefahr vorlag. Im weiteren Verlauf wurden von der Polizei und der Leitstelle weitere Bemühungen getätigt, um dem Grund des Notrufes nachzugehen.

Nach ca. 45 Minuten konnten wir die Einsatzstelle wieder verlassen. Die Polizei wird die konkreteren Ermittlungen zur Ursache des Notrufes übernehmen.
An dieser Stelle ein Hinweis: Auch das absichtliche Absetzen eines falschen Notrufes über die nora-App kann einen Straftatbestand nach §145 StGB (Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln) darstellen. Dies kann mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr geahndet werden.

Noch ein Tipp: Sollte mal versehentlich der Notruf ausgelöst werden, egal ob telefonisch oder über eine App, kommunizieren Sie bitte mit der Rettungsleitstelle und teilen Sie ihnen das Missgeschick mit. Somit können alarmierte Kräfte informiert werden und können ggfs. Mitmenschen in echten Notlagen zur Hilfe eilen. Wichtig ist auch, dass Sie nach dem Absetzen des Notrufes erreichbar bleiben, da die Rettungsleitstelle insbesondere bei Unklarheiten gerne mal zurückruft.

Unterstützung der Werkfeuerwehr Albemarle

Am Mittwochnachmittag gab es im Werk der Firma Albemarle in Langelsheim ein Problem in einer Anlage zur Herstellung von Metallpulvern.
In einem Behälter kam es zu einer Reaktion, die die Wandtemperatur über den üblichen Temperaturbereich hinaus ansteigen ließ. Das gesamte Personal der Produktion hatte das Gebäude verlassen. Es gab und gibt keine Verletzten und es ist letztendlich auch kein Material ausgetreten.

Durch die Werkfeuerwehr wurde der Behälter mit einem Wasserstrahl gekühlt, damit das enthaltene Metallpulver sicher zu Ende reagieren konnte.

Nachdem deutlich wurde, dass der Einsatz eine höhere Anzahl an Atemschutzgeräteträgern benötigte, wurde die Ortsfeuerwehr Langelsheim zur Verstärkung der Werkfeuerwehr alarmiert.

Die anfänglich erhöhten Temperaturen gingen durch die getroffenen Maßnahmen langsam nach unten. Nachdem Kontrolle erlangt war wurden Vorbereitungen zur Entleerung des Behälters getroffen. Die Feuerwehrleute arbeiteten in Chemikalienvollschutzanzügen und unter Atemschutz und erledigten die Arbeiten zur vollsten Zufriedenheit des betroffenen Betriebes.

Die Firma Albemarle bedankt sich bei der Feuerwehr Langelsheim für die umfangreiche Unterstützung und wie gewohnt gute Zusammenarbeit.

SUV verunglückt am Ortseingang

Am Dienstagabend kam ein BMW auf der Wolfshagener Straße am Ortseingang Langelsheim auf der Fahrt in den Ort von der Straße ab, fuhr rechtsseitig die Böschung hinauf, diese wieder herunter, überquerte die gesamte Fahrbahn und kam auf der gegenüberliegende Böschung zum Stillstand.
Der SUV war mit 4 jungen Personen im Alter von 17 – 19 Jahren besetzt, von denen nach erster medizinischer Untersuchung niemand verletzt worden war.

Die neben der Polizei und dem Rettungsdienst ebenfalls alarmierte Ortsfeuerwehr Langelsheim kümmerte sich um die Absicherung und Ausleuchtung der Einsatzstelle sowie um das Abklemmen der Fahrzeugbatterien. Nach der Grobreinigung der Fahrbahnen rückten wir wieder ein.
Die Polizei wartete noch auf den Abschleppdienst, danach wurde die Straße wieder für den normalen Verkehr freigegeben.

Baum fällt zum ersten Mal seit 40 Jahren

Zum alljährlichen traditionellen Osterfeuer in der Bergstadt stand auch die alljährliche Brandsicherheitswache an.
Mit dem TLF und dem MTW fuhren sechs Kameraden der Ortsfeuerwehr Bergstadt Lautenthal auf den Kranichsberg in Lautenthal, um dort für die Sicherheit der Besucher des Osterfeuers da zu sein. Zum Sanitätsdienst vor Ort war das DRK Langelsheim, dessen ebenfalls ehrenamtliche Einsatzkräfte einiges an kleineren Verletzungen zu versorgen hatten. Hierbei unterstützte auch die Ortsfeuerwehr mit ihrem Rettungsfachpersonal in enger Zusammenarbeit.

Ein besonderer Moment im Verlauf der Veranstaltung war das Umfallen des Baumes, der das Kernstück des Meiler-Osterfeuers bildete. Dies war seit über 40 Jahren in der Bergstadt nicht mehr passiert. Da sich das Umfallen des Baumes schon frühzeitig ankündigte, räumte die Feuerwehr die Seite des Platzes, zu der sich der Baum langsam neigte, was sich auch als absolut richtig herausstellte, sodass sich niemand im Gefahrenbereich befand.
Kurz nach Mitternacht wurden die Feuer durch die Kameraden der Ortswehr gelöscht, sodass keine Gefahr mehr über die Nacht von ihnen ausgehen konnte. Im Anschluss galt es der Nachsorge der Sicherheitswache. So wurden im Feuerwehrhaus die Fahrzeuge und PSA gründlich vom Schlamm und Schmutz befreit und das TLF wieder mit 3000 Litern Wasser befüllt.

Lockfeuer ruft die Feuerwehr auf den Plan

Am heutigen Karfreitag wurden die Ortsfeuerwehren Bergstadt Lautenthal und Langelsheim zu einer vermeintlichen Rauchentwicklung aus dem Wald alarmiert. Der Anrufer fuhr nach seiner Meldung direkt das Feuerwehrhaus in Lautenthal an und zeigte den Einsatzkräften die Rauchentwicklung. 

Es handelte sich allerdings nur um das angemeldete Lockfeuer, das bei den Aufbauarbeiten des Osterfeuers entzündet wurde, was der auswärtige Anrufer natürlich nicht wissen konnte. 

Es war also kein Einsatz für die Feuerwehren erforderlich.

Unterstützungen beim Großbrand in Harlingerode

Kurz nach 05:30 Uhr am Karfreitagmorgen wurden die Ortsfeuerwehren Alt Wallmoden und Bredelem zusammen mit weiteren Feuerwehren zu einem Spür- und Messeinsatz zu einem Recyclingbetrieb zwischen Harlingerode und Oker alarmiert. Auf dem Außengelände des Betriebes waren ca. 250 t Elektroschrott in Brand geraten. Bereits auf der Anfahrt war die Rauchsäule für alle anrückenden Kräfte deutlich sichtbar.
Hier waren neben anderen Kräften alle Ortsfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Bad Harzburg, Einheiten der Stadtfeuerwehr Goslar und der Feuerwehr-Technischen-Zentrale (FTZ) im Einsatz.

Sowohl die Ortsfeuerwehr Alt Wallmoden als auch die Ortsfeuerwehr Bredelem gehören zu den Spür- und Messfeuerwehren, die sich aus mehreren Feuerwehren im Landkreis Goslar zusammensetzen. Diese Feuerwehren kommen immer dann zum Einsatz, wenn bei einem besonderen Brandereignis eine erhöhte Schadstofffreisetzung nicht ausgeschlossen werden kann. Die Kernaufgabe der Spür- und Messfeuerwehren besteht dann darin, Schadstoffmessungen in bewohnten Gebieten durchzuführen und gegebenenfalls die Bevölkerung zu warnen.
Solche Messungen wurden beim Einsatz in Harlingerode unter anderem von der Ortsfeuerwehr Bredelem durchgeführt.
Die Aufgabe der Ortsfeuerwehr Alt Wallmoden hingegen bestand darin, die Bevölkerung über Durchsagen mit der MOBELA (mobile Lautsprecheranlage) in der Ortschaft Harlingerode zu warnen. Nach ca. 4 Stunden war der Einsatz für die beiden Ortsfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Langelsheim beendet. 

Um 05:48 Uhr wurde durch den Einsatzleiter auch der Einsatzleitwagen (ELW 2) der Kreisfeuerwehr mit der zuständigen Informations- und Kommunikationsgruppe (IuK) alarmiert.
Bei dieser technischen Einheit, die sich hauptsächlich um die Abarbeitung des Funkverkehrs und Unterstützung der Einsatzleitung kümmert, war neben anderen auch ein Kamerad der Ortsfeuerwehr Langelsheim eingesetzt. Für ihn und seine Schicht war gegen 13 Uhr die Ablösung da und somit der Einsatz beendet.

Papiertonne brennt an Kinderkrippe

Nur anderthalb Stunden nach dem ersten Einsatz des Tages wurde die Ortsfeuerwehr Wolfshagen im Harz erneut alarmiert. Die Papiertonne der Kinderkrippe im Triftweg hatte Feuer gefangen.

Ein Vater eines Kinderkrippenkindes bemerkte beim Abholen die brennende Papiertonne, die sich gegenüber dem Gebäude befand. Er meldete den Brand direkt der Kinderkrippe und führte mit einem Wassereimer die ersten Löschmaßnahmen durch. Gleichzeitig alarmierte die Krippenleitung die Feuerwehr.

Da sich die Krippe in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrhaus befindet, rannten zwei Führungskräfte mit einem Trupp direkt zum Einsatzort und übernahmen die weiteren Löschmaßnahmen. So konnte die Papiertonne ohne größeren Aufwand weiterer Feuerwehrtechnik abgelöscht werden.

Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf.

PKW rollt aus der Einfahrt

Am Mittwoch wurde um kurz nach 13:00 Uhr die Ortsfeuerwehr Wolfshagen im Harz zu einem Einsatz mit auslaufenden Betriebsstoffen alarmiert. Bei einem in einer schrägen Auffahrt abgestellter PKW hatte sich die Feststellbremse gelöst, woraufhin der PKW aus der Einfahrt über die Straße Zur Klosterforst in die gegenüberliegenden Grundstückseinfahrten rollte. Die Grundstückseinfahrten befanden sich auf unterschiedlichen Höhenniveaus und waren daher durch eine Stützmauer getrennt. Der PKW war mit dem Unterboden über die Mauer gerutscht und hatte sich dabei den Tank aufgerissen. Somit liefen Betriebsstoffe auf die gepflasterte Fläche aus.

Die Ortsfeuerwehr fing die auslaufenden Betriebsstoffe auf, bis ein Abschleppunternehmen eintraf und den PKW abtransportierte. Anschließend wurde das ausgebrachte Ölbindemittel wieder aufgenommen und der Einsatz konnte beendet werden.