Person im Fahrzeug eingeschlossen

Am Donnerstagnachmittag wurden die Ortsfeuerwehren Hahausen und Lutter zu einer Notfalltüröffnung in die Gemarkung “Brandhai” nach Hahausen alarmiert.

Die Polizei meldete der FERLS (Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle) Goslar, dass eine Person in einem PKW eingeschlossen sei und sich die Fahrzeugtüren nicht mehr öffnen ließen. Sie bat um Amtshilfe durch die Feuerwehr.

Kurze Zeit später konnte sich jedoch die eingeschlossene Person selbstständig wieder aus dem Fahrzeug befreien und somit war kein weiterer Einsatz durch die Feuerwehr notwendig und der Einsatz wurde abgebrochen.

Kellerbrand erstreckt sich über Stunden

Am Donnerstagvormittag kam es in einem Einfamilienwohnhaus in der Straße “Am Damm” in Langelsheim zu einem Feuer im Kellergeschoss. Das dort lebende ältere Ehepaar hatte beim Bemerken der Rauchentwicklung umgehend über den Notruf die Rettungskräfte alarmiert und das Haus verlassen.
Bei unserem Eintreffen kamen uns die beiden Bewohner schon im Vorgarten entgegen. Sie wurden umgehend in die Obhut des Rettungsdienstes übergeben, sind aber nach eingehender Untersuchung durch die Notärztin nicht verletzt.

Aus der Haustür kam deutlich sichtbare und ständig zunehmende Rauchentwicklung. Diese stammte aus dem Kellergeschoss von dort brennenden Komponenten einer Photo-Voltaikanlage. Die sich ausdehnenden Flammen in den engen Kellerräumen wurden durch den ersten Angriffstrupp schnell gelöscht. Aber die brennenden Zellen in den Batterien und Akkus der PV-Anlage bereiteten doch Probleme.
Um effektiveren Löscherfolg zu erzielen wurde von der Feuerwehr-Technischen-Zentrale (FTZ) aus Goslar das Löschmittel “F500” mit dem Abrollbehälter “Sonderlöschmittel” angefordert. Zusätzlich auch die von der Fa. Stöbich-Brandschutz entwickelten und zum Teil dort bzw. bei der Feuerwehr Goslar gelagerten sicheren Spezial-Transportcontainer für brennende Akkutechnologien.
Zur personellen und technischen Aufstockung der gebildeten Sammelstelle für Atemschutzgeräteträger wurden die Ortsfeuerwehr Wolfshagen im Harz sowie der Abrollbehälter “Atemschutz” der FTZ nachalarmiert.

Um die weitere dauerhafte Produktion von Strom durch die Module der PV-Anlage und damit auch eine Gefährdung der Einsatzkräfte zu unterbinden, wurde ein Elektromeister hinzugezogen, der die fachlich korrekte Trennung der Versorgungsleitungen durchführte.
Eine durch den Energieversorger beauftragte Fachfirma sorgte auch schnell dafür, dass das Wohnhaus von der allgemeinen Stromversorgung abgetrennt wurde. Das hatte aber zur Folge, dass auch andere Anlieger zwischenzeitlich ohne Strom waren. Um den wieder zu realisieren, musste im Vorgarten des Brandhauses in einem gebaggerten Erdloch dessen Hausanschlussleitung gekappt werden.

Die aus dem Keller geborgenen Akkus, Batterien und zur PV-Anlage gehörenden technischen Geräte wurden in den bereitstehenden Container getragen und dort noch einmal abgelöscht. Die Feuerwehr Goslar transportierte sie anschließend zur kontrollierten Entsorgung.
Danach wurde das Haus an die die Brandursache ermittelnde Kriminalpolizei übergeben.

Damit war aber der Einsatz für die Feuerwehr noch nicht beendet. Sämtliche Einsatzbekleidung der Atemschutzgeräteträger (AGT) sowie auch deren Atemschutzgeräte müssen wegen der Beaufschlagung mit den hochgiftigen Brandgasen speziell gereinigt und u. U. zum Teil auch erneuert werden. Die AGT benötigten neue Bekleidung und unsere Fahrzeuge mussten wieder einsatzbereit gemacht werden. So zog sich der Einsatz über letztendlich gut 6 Stunden hin.

Technischer Defekt sorgt für Rauchentwicklung

Gegen halb fünf am Sonntagnachmittag wurde die Ortsfeuerwehr Langelsheim in die Bahnhofstraße alarmiert. Dort sollte es in einem Mehrfamilienhaus aus einem Stromkasten qualmen.

Vor Ort wurde die Lage erkundet. Der Stromzähler einer der Wohnungen hatte kurzzeitig für eine leichte Rauchentwicklung gesorgt und war auch noch merklich warm. Wir kontrollierten die Verteilung mit der Wärmebildkamera und konnten eine Ausbreitung ausschließen.

Im Anschluss wurde die Einsatzstelle durch uns überwacht, bis der Energieversorger eingetroffen war, der alles weitere veranlasste. Somit konnten die Feuerwehrkräfte nach ca. einer Stunde wieder einrücken.

Notfalltüröffnung

Am Donnerstag um 17:55 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Bergstadt Lautenthal durch die Polizei zu einer Notfalltüröffnung an den Sparenberg alarmiert.

Hinter einer verschlossenen Wohnungstür wurde eine hilflose Person vermutet.

Die Feuerwehr verschaffte dem ebenfalls anwesenden Rettungsdienst schnell Zugang zur Wohnung und stellte anschließend die Verschlusssicherheit wieder her.

Tierrettung klein

Am Mittwochnachmittag wurde der Zugführer 1 der Ortsfeuerwehr Langelsheim zu einer Erkundung alarmiert. Eine besorgte Bewohnerin hatte telefonisch eine eingeklemmte Schwalbe an der Hausfassade gemeldet.

Nach kurzer Sichtung wurde die Ortsfeuerwehr mit der Meldung “Tierrettung” alarmiert. Mittels Steckleiter und einem Besenstiel als “Hebehilfe” konnte der Mauersegler, welcher sich mit einem Beinchen in einer Fuge der Fassadenplatten verfangen hatte, schnell befreit werden. Nach kurzem aber heftigem Gezeter seinerseits, flog er sodann zügig und vielleicht sogar dankbar davon.

Schwerer Verkehrsunfall an der B 82

Am frühen Dienstagabend befuhr eine Frau mit ihrem PKW die B82 aus Richtung Goslar kommend. Im Auf- und Abfahrtsbereich Astfeld kam Sie von der Fahrbahn ab und schleuderte auf der Gegenfahrbahn über die Leitplanke in den Graben unterhalb der Bundesstraße.

Als die Ortsfeuerwehren Astfeld und Langelsheim eintrafen wurde die verunfallte Person bereits durch einen Ersthelfer (Notfallsanitäter) betreut. Dieser konnte dem ebenfalls eintreffenden Rettungsdienst und dem “Leiter technische Rettung” der Feuerwehr bereits erste Informationen geben.
Die Wehren brachten 2 hydraulische Rettungssätze in Stellung, was sich durch das starke Gefälle des Grabens als etwas schwierig heraus stellte. Nach kurzer Erkundung des Fahrzeugs wurde über die Einsatzleitstelle FELRS das Rettungsdatenblatt angefordert, zeitgleich wurde das Stabfast-System (ein System, verunfallte Fahrzeuge zu stabilisieren) in Stellung gebracht. So konnte der Rettungsdienst sicherer an der Patientin arbeiten.

In enger Absprache mit der Notärztin wurde entschieden, das Dach sowie die Fahrertür des PKW zu entfernen, um die Patientin möglichst schonend retten zu können.
Während die Teile vom Fahrzeug entfernt wurden, bereiteten weitere Kameraden den schonenden Abtransport der Patientin vor. Steckleiterteile wurden von der Straße aus bis hinunter in den Graben gelegt, um auf diesen eine Schleifkorbtrage an Seilen geführt abzulassen. Nachdem die Patientin aufwendig aus dem PKW befreit war, unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst beim Tragen durch das unwegsame und steile Gelände. Danach wurde die Verletzte in der bereitgestellten Schleifkorbtrage hinauf auf die Bundesstraße gezogen und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert.

Im Anschluss an die Rettungsarbeiten unterstützte die Feuerwehr noch das Abschleppunternehmen bei der Bergung des Fahrzeugs.
Während der kompletten Rettungsarbeiten wurde die B 82 zwischen den Anschlussstellen Astfeld und Langelsheim/Wolfshagen in Absprache mit der Polizei in beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr durch Polizei und Feuerwehr voll gesperrt.

Erneute Lageerkundung in Hahausen

Am Dienstagmittag wurden erneut die Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Hahausen zu einer Lageerkundung durch die FERLS (Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle) Goslar alarmiert. 

Ein Siebenschläfer hatte sich in einen Küchenschrank der Wohnküche eines Mehrfamilienhauses verirrt und der Bewohner bat um Hilfe durch die Feuerwehr.

Da das Tier nicht durch “Manpower” der Einsatzkräfte gefangen werden konnte, wurde eine Lebendfalle aufgestellt, um das Tier wieder einzufangen.
Somit war hier kein weiterer Einsatz für die Feuerwehr notwendig.

Gemeldete Rauchentwicklung in Neuekrug

Am Mittwochnachmittag wurden die Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Hahausen zu einer Lageerkundung durch die FERLS (Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle) Goslar alarmiert.
Die Einsatzleitstelle der Polizei in Braunschweig hatte einen Anruf eines Autofahrers erhalten, dass im Bereich Neuekrug eine größere Rauchentwicklung zu sehen sei. 

Da es sich nur um einen einzelnen Anrufer gehandelt hatte, wurden in diesem Fall “nur” die Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Hahausen gebeten, in dem Bereich eine Erkundung vorzunehmen.
Diese stellte sich jedoch als negativ heraus, es wurden lediglich Dunstwolken durch den Regen in Waldnähe wahrgenommen.
Somit war hier kein weiterer Einsatz für die Feuerwehr notwendig.

Rauchentwicklung über Industriegelände

Am Dienstagvormittag ereignete sich auf dem Betriebsgelände eines Chemieunternehmens im Innerstetal ein Zwischenfall.
In Langelsheim selbst war eine schwarze Rauchsäule deutlich zu erkennen.

Die innerhalb des Werkgeländes zuständige Werkfeuerwehr Albemarle forderte nach kurzer Zeit die Ortsfeuerwehr Langelsheim mit einem Löschzug zur Unterstützung nach. Aufgrund der Tageszeit und der Tatsache, dass einige Mitglieder der Ortsfeuerwehr auch in der Werkfeuerwehr tätig sind, wurde in Langelsheim zusätzlich Sirenenalarm gegeben.

Bei unserem Eintreffen war die Rauchentwicklung schon stark zurückgegangen. Die Löschmaßnahmen der ersten Trupps von der Werkfeuerwehr zeigten Erfolg. Wir unterstützten mit Atemschutzgeräteträgern in der Atemschutzsammelstelle, brauchten selbst aber nicht mehr einzugreifen.
Die Werkfeuerwehr Albemarle hatte alles unter Kontrolle und das Feuer schnell gelöscht. Nach einer Stunde war für uns der Einsatz wieder beendet.

Alarmierung zu Verkehrsunfall mit Gefahrgut

Auf der L 500 zwischen Ostharingen und Posthof hatte sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. So die erste Einsatzmeldung für die Feuerwehren der Gemeinde Liebenburg am Donnerstagabend. Ein PKW war in einen Tanklaster, beladen mit Dieselkraftstoff gefahren. Aus dem Tankfahrzeug trat das Gefahrgut aus.

Nach einer ersten Erkundung der Einsatzstelle wurde somit die für Gefahrgutunfälle ausgestattete und speziell ausgebildete Gefahrgutgruppe der Ortsfeuerwehr Langelsheim hinzu gefordert.

Vor Ort wurden die Langelsheimer Kräfte sehr gut in die Lage eingewiesen und konnten das Abdichten und Auffangen der Diesels vorbereiten. Als alle Verletzten durch die Kräfte aus Liebenburg und Othfresen aus dem Pkw gerettet waren, galt es, die Ausbreitung des Gefahrgutes zu verhindern. Dies wurde unter leichtem CSA (Körperschutzform 2) von insgesamt zwei Trupps durchgeführt. Unterstützt wurden wir dabei von den örtliche Kräften und von Kräften der Feuerwehr-Technischen Zentrale (FTZ).

Zum Glück handelte es sich bei der Lage um eine lange geplante Übung. Alle Verletzten waren Statisten und der auslaufende Gefahrstoff war auch nur Wasser. So konnten wir nach einer abschließenden Lagebesprechung noch unseren Abend in Ruhe ausklingen lassen.

Weitere Infos und Fotos gibt es auf der Seite der Feuerwehr Othfresen.