Geschichte Spielmannszug

 

Spielmannszug
der Freiwilligen Feuerwehr Langelsheim

 

Im Jahr 1926 wurde von interessierten Kameraden der Wehr ein Spielmannszug gegründet. 

Damals nannte er sich noch Trommler- und Pfeifenkorps. 

 

In demselben Jahr wird dem Spielmannszug durch den Kameraden Bock ein Tambourmajorstock gestiftet. Es handelt sich hierbei um einen natürlich gewach-senen Stock, im Volksmund "Teufelsranke" genannt. 

 

1930 wurde der bisherige Stabführer Albert Klingebiel durch Heinrich Rinke abgelöst.

 

Mit Beginn des zweiten Weltkrieges am 4. September 1939 hörten die vielen ange-ordneten Einsätze des Spielmannszuges auf. 

 

Am 23. Januar 1950 sollte der durch die Kriegsjahre zum erliegen gekommene Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Kamerad Walter Meyer sen. war beauf-tragt worden, den Spielmannszug wieder zusammenzustellen und mit Leben zu erfüllen. Die Neugründung erfolgte am 29. Januar 1950. Zum Führer des Spiel-mannszuges wurde Walter Meyer sen. gewählt. Heinrich Rinke übernahm das Amt des Tambourmajors. Geübt wurde einmal wöchentlich im Hotel "Zum Löwen" auf der Kegelbahn. Nach und nach meldeten sich auch Vorkriegsspielleute in den aktiven Spielmannszug zurück. 

 

Auf der Versammlung der Wehr am 16. April 1950 wurde beschlossen, daß der Spielmannszug als selbständiger Zug gilt und von dem technischen Dienst befreit ist; lediglich bei Großübungen und Bränden haben die Spielleute zu erscheinen.

 

1951 wurde das 25-jährige Stiftungsfest des Spielmannszuges gefeiert.

 

1958 gibt Kamerad Heinrich Rinke das Amt des Tambourmajors ab.

Es wurde der Kamerad Walter Meyer sen. als Nachfolger vorgeschlagen und bestätigt.

 

1963 übernimmt das Amt des Spielmannszugführers der Kamerad Richard Schrader, der auch heute noch mit 81 Jahren aktiver Spielmann ist. 

1997 gehört er der Freiwilligen Feuerwehr 65 Jahre an.

 

Höhen und Tiefen gab es aber auch im Spielmannszug, woraufhin die Mitglieder-zahlen schwankten. Bis zum Ende der 70er Jahre bestand die „Knüppelmusik“ nur aus männlichen Musiktreibenden. Erst im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte wur-den auch weibliche Spielleute aufgenom-men.

 

Besonders erfreulich ist heute, daß der Spielmannszug auch bei den Jugendlichen wieder Zuspruch gefunden hat. Dies ist sicherlich auch ein Verdienst der guten Aus- und Weiterbildung in den eigenen Reihen und des kameradschaftlichen Zu-sammenhaltes.

 

Auf der Mitgliederversammlung am 22. Januar 1988 gab Richard Schrader das Amt des Spielmannszugführers ab. Kamerad Klaus Thonig wurde zu seinem Nachfolger gewählt und Holger Knocke zu dessen Stellvertreter.

 

Das 70 jährige Bestehen des Spielmannszuges wird im Herbst 1996 mit einem kleinen Festakt im Hotel „Zum Löwen“ begangen. Während des Stadtteilfestes Ende August konnte an einem eigenen Stand, an dem für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt wurde, auch die Bevölkerung mit den Spielleuten auf die 7 Jahr-zehnte anstoßen.

 

 

 

….. Fortsetzung folgt.