Alarmübung Fa. MSW-Chemie

Am Dienstag Abend führte die Ortsfeuerwehr Langelsheim eine Übung bei der MSW-Chemie GmbH durch. Gegen 20 Uhr wurden zunächst die Alarmschleifen für die Funkmeldeempfänger alarmiert und nachdem eine Gebäudefeuermeldung bestätigt wurde, ließ der zuerst an der Einsatzstelle eingetroffene Stadtbrandmeister auch Sirenenalarm für Langelsheim auslösen.

Die vom Stellv. Ortsbrandmeister Ralf Bosse und Zugführer Ulrich Eberhardt ausgearbeitete Übung konzentrierte sich auf dem langgezogenen Firmengelände auf zwei am hinteren Ende liegende Betriebsgebäude. Hauptaufgabe für die 7 Einsatzfahrzeuge war die Sicherstellung einer ausreichenden Löschwasserversorgung von ca. 2.500 Litern / Minute. Dieses lies sich über zwei betriebseigene Löschwasserbehälter von 30 m³ und 48 m³ sowie einen Überflurhydranten auch ohne Probleme ausführen. Über insg. 4 Förderleitungen wurden ein Ringmonitor, der Monitor im Korb des Teleskopmastes, eine Löschanlage in einem Silogebäude und ein Verteiler für den Innenangriff eingespeist.

Eine weitere Übungsaufgabe konzentrierte sich auf den Innenangriff in den unbekannten Betriebsgebäuden, in denen auch die zwei neuen Übungspuppen "Max" und "Moritz" von den Angriffstrupps gesucht und gerettet werden mussten. Diese Suche und Rettung gestaltete sich insofern schwierig, da eine Puppe in einem schlecht zu erreichenden Kellergeschoss aufgefunden und mit der Schleifkorbtrage ins Freie gebracht wurde. "Max" und "Moritz" wurden an die Bereitschaft des DRK Langelsheim zur weiteren "medizinischen" Betreuung übergeben.

Da in den betroffenen Betriebsbereichen nach Übungslage der Strom ausgefallen war, mussten sich die Einsatzkräfte auch um eine gute Ausleuchtung der Einsatzstelle kümmern.

In der Abschlussbesprechung bedankte sich Ortsbrandmeister Hartmut Ölmann, der zusammen mit dem Stellv. Zugführer Wolfgang Huhmann die Übung leitete, bei dem Betriebsleiter Herrn Markus Liebermann und Herrn Uwe Ehli. Zum einen für die Möglichkeit und Bereitschaft der MSW-Chemie GmbH, auf dem Gelände eine unangekündigte Alarmübung durchführen zu können und zum anderen für die finanzielle Zuwendung, die erst die Anschaffung von "Max" und "Moritz" ermöglicht hatte. Auch aus dem Übungsverlauf konnten die Verantwortlichen ein durchweg positives Fazit ziehen.