31.03.2016 - Zugübung in Astfeld

Am heutigen Donnerstag Abend war ein Zugübergreifender Dienst angesetzt. Die 2. Gruppe des 1. Zuges und die 4. Gruppe des 2. Zuges übten gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Astfeld  sowie dem DRK an der Grundschule in Astfeld.- Ziel der Übung sollte sein, sowohl  das Gebäude kennen zu lernen, die Zusammenarbeit der verschiedenen Gruppen zu üben als auch die Wasserförderung aus der Grane zu testen.

Die Langelsheimer Kräfte fuhren das Übungsobjekt in Zugformation an. Der ELW mit dem Langelsheimer Einsatzleiter fuhr das Gebäude direkt an um sich ein Bild der Lage zu machen. Den restlichen Zug mit TLK, LF20,GWLog1 und LF8 ließ er auf Höhe der Astfelder Schucke in Bereitschaft gehen. Nach kurzer Lageerkundung bekam der TLK die Aufgabe, eine Menschenrettung aus der oberen Etage der baulich direkt angrenzenden Sporthalle durchzuführen. Hierzu steuerte der Maschinist das Fahrzeug auf dem Schulhof rückwärts an das Gebäude heran. Am oberen Giebelfenster machte sich eine Person bemerkbar, die mittels Telekopmast schnell und sicher gerettet wurde, und kurz daraufan das DRK zur weiteren Behandlung übergeben wurde.

 

                     

Im Anschluß daran, führte der TLK einen Löschangriff auf die Dachfläche der rechtwinklig zur Sporthalle stehenden Grundschule aus. Hier war es offenbar im Bereich des Lehrerzimmers zu einem Brand gekommen, der sich auf weitere Klassenräume ausgebreitet hatte. Insgesamt wurden 5 Personen als vermisst gemeldet. Eine davon wurde ja bereits über den Korb des TLK gerettet. 4 Personen mussten von den eingesetzten Atemschutztrupps gesucht und gerettet werden.

Parallel dazu sollte eine Löschwasserförderung aus der etwa 200 Meter entfernten Grane aufgebaut werden. Die Löschwasserstrecke selbst war relativ schnell verlegt. Dadurch bedingt das die Grane zur Zeit nicht viel Wasser führt gestaltete sich die Löschwasserentnahme schwierig. Auch durch das Einbauen der dort deponierten Staubretter war keine ausreichende Löschwasserentnahme zu gewährleistet. Kurzerhand wurde das LF20 der Langelsheimer mit Wasser aus einem nahestehenden Hydranten versorgt. Durch den Löschangriff über den Teleskopmastmonitor wurde eine recht hohe Menge an Wasser benötigt, sodass man nicht auf die Bereitstellung des Wassers aus der Grane warten konnte. Nachdem die Atemschutztrupps die Menschenrettung  angeschlossen hatten, wurde auch im inneren ein Löschangriff vorgetragen. Nach kurzer Zeit konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Die Übung konnte somit nach ca. 1,5 Stunden beendet werden. Alles in allem wurden die gesteckten Ziele erreicht. Alle vermissten Personen wurden unbeschadet ins Freie gerettet, ein übergreifen des Feuers auf weiter Klassenräume oder sogar die Turnhalle konnte verhindert werden. Nachdem alle Fahrzeuge und Geräte wieder Einsatzbereit gemacht wurden, trafen sich alle beteiligten  Kameraden im Feuerwehrhaus Langelsheim zum gemeinsamen Abschluss. Die Zugführer, die die Übung ausgearbeitet hatten, zogen ihr Resume aus den Beobachtungen und konnten feststellen, das die gestellten Ziele allesamt in angemessener Zeit erreicht wurden. Über die Thematik der Löschwasserentnahme aus der Grane muss man sich an anderer Stelle Gedanken machen.  Eventuell muss man hier eine bauliche Veränderung vornehmen.

Vielen Dank an Tom Knackstedt und Nico Flebbe für das Bereitstellen der Foto´s