Aus- & Weiterbildung

Fitnesstraining beim Zugdienst

Die ersten beiden Zugdienste in diesem Jahr standen unter dem Thema: Fitness für Atemschutzgeräteträger. An zwei aufeinanderfolgenden Donnerstagen begab sich jeweils ein Zug in das Fitnesstudio Vitalis in der Langen Straße. Hier warteten bereits Alexandra und Bastian Wiedenhaupt auf die bis dahin nichtsahnenden Einsatzkräfte. Ausgerüstet mit der persönlichen Schutzausrüstung erwartete die Teilnehmer an diesen Abenden ein "Zirkeltraining" an insgesamt drei verschiedenen Stationen. Es galt, sich abwechselnd an den verschiedenen Geräten, oder auch an einem Fitnesstraining ohne Geräte seiner persönlichen Fitness zu stellen. Auf den Kardiogeräten war es noch ein relativ einfaches Training. Die Geräte am Übungsturm wurden dann schon etwas anspruchsvoller, je nachdem, wie man seine Gewichte dafür ausgewählt hat. Die an diesem Abend sicherlich anstrengenste Übung war jedoch das Traning, welches von Alexandra geleitet wurde. Hier mussten 4 verschiedene Übungen, unter anderem aus dem Yoga-, Tabata-, oder Pilatesbereich, wechselnd in einer bestimmten Zeit abgearbeitet werden. Dieses Intervalltraining zeigte dann doch recht schnell, dass sich solche Übungen vom Einsatz unter Atemschutz deutlich unterscheiden. Ist man im Regelfall mit dem Gerät auf dem Rücken ziemlich fit was die gewohnte Arbeit als Atemschutzgeräteträger angeht, stieß man hier dann doch schon nach kurzer Zeit an seine "persönlichen Grenzen".  Das liegt allerdings zum Großteil an den eher ungewohnten Bewegungsabläufen. An diesen beiden Abenden wurden diese Stationen sowohl von den aktiven Atemschutzgeräteträgern ( mit Atemschutzgerät auf dem Rücken) als auch von den nicht tragenden Kameradinnen und Kameraden absolviert. Auch wenn es ein teilweise sehr schweißtreibender Ausbildungsabend war, haht es dennoch allen Spaß gemacht. Einige freuen sich sogar auf eine Wiederholung eines solchen Abends.

 

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle nochmal an Alexandra und Bastian Wiedenhaupt. Bei einem ersten Besuch des Zugführers des 1. Zuges, der sich mit dieser Grundidee an die Betreiber des Sportstudio Vitalis wandte, stieß dieser sofort auf offene Ohren. Eine Unterstützung für ein solches Training wurde sofort zugesagt. Da diese Zugdienste nur an einem bestimmten Wochentag, und dann auch noch Abends stattfanden, wurden sogar Kurse zeitlich verlegt, damit wir an diesem Abend das Studio nutzen konnten. Auch die Übungen wurden von den beiden Betreibern ausgearbeitet, durchgeführt und auch beaufsichtigt. Die Sportstätte gehörte an diesen beiden Dienstabenden quasi uns. Die Gäste die zufällig anwesend waren, liessen sich durch die teilweise seltsam kostümierten Besucher jedoch nicht stören. Im Gegenteil. Sie standen mit Tipss und Ratschlägen hilfreich zur Seite, wenn mal jemand ein Problem mit einem der Geräte hatte. Alls in allem also zwei sehr erfolgreiche Abende, die ohne die Unterstützung des Sportstudios in diesem Umfang nicht möglich gewesen wäre. Wir freuen uns auf weitere Trainungseinheiten mit diesen beiden "Vollblutsportlern".