Aus- & Weiterbildung

08.03.2018 - Atemschutzausbildung der 4. Gruppe

Am Donnerstag fand der reguläre Dienstabend der 4. Gruppe statt. Auf dem Dienstplan stand das Trainieren eines Atemschutznotfalls. Als Referent diente der Gruppenführer Dennis Macke, der zeitlich auch neue Atemschutzgeräteträger auf Landkreis-Ebene ausbildet.

Anfangs wurden die technischen Grundkenntnisse eines Atemschutzgerätes, die jeder Atemschutzgeräteträger (AGT) benötigt, wiederholt. In Folge dessen rüsteten sich die AGT's mit ihrer persönlichen und der erweiterten Schutzausrüstung aus.

Daraufhin wurde das Auf- und Absetzen des Atemschutzgerätes, ohne dabei die Luftversorgung zu unterbrechen, geübt. Jeder AGT musste weiterhin die Steckverbindung in der Mitteldruckleitung zwischen Atemschutzgerät und Lungenautomat unter Druck auftrennen und wieder zusammen stecken.

Darauf folgte das sogenannte „Kreisspiel“, bei dem das Auftrennen und Zusammenstecken der Steckverbindung unter etwas anderen Bedingungen geübt wurde. Dabei lagen die Atemschutzgeräte in der Mitte, jeder AGT kniete vor seinem Gerät, bis das Kommando kam, den Lungenautomaten von dem jeweiligen Gerät zu trennen und im Uhrzeigersinn sich bei dem Nachbargerät wieder anzuschließen. Dabei war natürlich die Luft anzuhalten.

Zur letzten Übung fanden sich alle AGT's paarweise zusammen. Unter „Nullsicht“ galt es die Atemschutzgeräte zu tauschen. Dafür wurden ebenfalls die Steckverbindungen der Lungenautomaten aufgetrennt, um sie dann bei dem jeweiligen Partner am Atemschutzgerät wieder anzuschließen. 

All diese Übungen dienen dazu, dass die Atemschutzgeräteträger einer verunfallten Kameradin oder einem Kamerad in einer Notsituation helfen können.