12.+19.08. - Zugübungen beider Züge.

Zugübungen Technische Hilfeleistung

 

 

Am 12 August traf sich der 1. Zug zu seiner Zugübung. Der Zugführer dieses Zuges hatte sich ein Szenario überlegt, welches so noch nicht dagewesen war. Nach der Begrüßung und der Einteilung der Maschinisten und Gruppenführer wurde in Kürze die Situation geschildert, die gleich beim Eintreffen an der „Einsatzstelle“ auf die Einsatzkräfte zukommen wird. Nachdem die Fahrzeuge besetzt waren, fuhr der Zugführer mit dem Einsatzleiter (an diesem Abend der Ortsbrandmeister) die Einsatzstelle an und wies ihn in die Lage ein. Angenommene Lage war, Personen die auf einem Holzpolter herumgeklettert waren brachten diesen Stapel ins Rollen. Dabei wurden beide Personen von herunterrollenden Stämmen eingeklemmt. Die Aufgabe war es, diese Personen mittels der vorhandenen Ausrüstung der technischen Hilfeleistung zu befreien. Dabei durfte auch die Eigensicherung nicht ausser acht gelassen werden. Der Einsatzleiter übernahm den Einsatz und zog sich aus dem Bereitstellungsraum die Fahrzeuge in der benötigen Reihenfolge ab. Eine Gruppe der Bergwacht Langelsheim war ebenfalls zu dieser Übung eingeladen worden. Sie übernahmen den Part des Rettungsdienstes. Es galt, während der Arbeiten die verunfallten Personen notfallmäßig zu behandeln, sie zu betreuen und parallel sich mit den Einsatzkräften der Feuerwehr im Vorgehen abzustimmen. Nach ca. 1,5 Stunden war der Einsatz komplett abgearbeitet, die Verletzten waren befreit und mittlerweile „ in umliegende Krankenhäuser“ verbracht. Eine Einsatznachbesprechung fand noch direkt am Übungsort statt. Aufgrund der eingeschränkten Einsatzmittel dauerte die Befreiung der Personen sicherlich länger, als es in einem echten Einsatz der Fall gewesen wäre. Bei dieser Einsatzübung wurde aber bewusst darauf verzichtet, Einsatzmittel zur Verfügung zu haben, die wir in unserer Ortsfeuerwehr nicht standardmäßig besitzen. Ausserdem sollte diese Übung nicht alarmmäßig, sondern in aller Ruhe abgearbeitet werden. Somit musste auch viel improvisiert werden. Alles in allem hat das aber sehr gut geklappt. Der Übungsleiter war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das selbst gesteckte Ziel wurde erreicht. Alle erforderlichen Maßnahmen wurden größtenteils umgesetzt.

   

In der darauffolgenden Woche wurde diese  Übung mit dem 2. Zug wiederholt. Dasselbe Szenario wurde vorbereitet. Der Einsatzleiter war dieses Mal der stellv. Ortsbrandmeister. Zusätzlich zur Übung des 1. Zuges war an diesem Tag die FF Astfeld mit dem Rüstwagen dabei. Auch die Bergwacht hatte sich an diesem Abend verstärkt und erhielt Unterstützung der Kameraden aus Clausthal-Zellerfeld. Bedingt durch die Tatsache, dass nun auch Hilfsmittel zur Verfügung standen, die in der vorangegangenen Woche nicht eingesetzt werden konnten, war der Übungsablauf ein anderer. Auch hier wurde das geforderte  Ziel erreicht. Beide Personen wurden aus dem Holzpolter befreit. Eine Übung die allen beteiligten Spaß gemacht hat. Fast alle anwesenden Kräfte der Feuerwehr und des DRK konnten eingesetzt werden, und hatten teilweise alle Hände voll zu tun. Im Nachgang zu den Übungen kamen wir im Feuerwehrhaus zu einem warmen Essen zusammen und konnten den Abend harmonisch in geselliger Runde ausklingen lassen. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Matthias Kozianowski. Dieser hat sich auf die Nachfrage hin sofort bereit erklärt, sein Grundstück und die dazugehörigen Baumstämme in Form eines Polters zur Verfügung zu stellen. An den jeweiligen  Übungstagen bereitete er mit dem Zugführer zusammen die Einsatzstelle entsprechend vor, sodass auch eine "recht realistische" Situation vorgefunden werden konnte. Danke auch an die Kameradinnen und Kameraden des DRK / Bergwacht  und die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Astfeld für ihre Unterstützung.