15.02.2018 - Zugdienst 1.Zug

Am Donnerstag Abend stand der 1. Zugdienst des Jahres auf dem Terminplan. Laut Dienstplan war hierfür vorgesehen, allen Atemschutzgeräteträgern des 1. Zuges die jährliche Atemschutzunterweisung angedeihen zu lassen. Dafür waren 2 Stationen aufgebaut, an denen unterschiedliche Themen des Bereichs Atemschutz warteten. Ulrich Ölmann und Pascal Warnecke, 2 Kameraden die als Atemschutzgerätewarte in unserer Feuerwehr tätig sind, begleiteten diese Stationen. Im ersten Durchgang musste an den bereitliegenden Atemschutzgeräten eine Fehlersuche durchgeführt werden. Hierbei hatte der Stationsbetreuende Kamerad im Vorfeld extra diverse leicht und weniger leicht zu findende Fehler eingebaut. Bis auf ein oder zwei Kleinigkeiten wurden diese aber durch alle Anwesenden AGT gefunden und beseitigt.  An der zweiten Station wurde das Thema Atemschutznotfalltasche und deren Einsatz, sowie der Einsatz der Fluchthaube erläutert und die Handhabung mit diesen Einsatzmitteln vertieft. Nach einer guten dreiviertel Stunde wechselten die Teams ihre Stationen. Da aber nicht nur Atemschutzgeräteträger zum Zugdienst erscheinen, hatte der Zugführer des 1. Zuges für jene Kameraden ein Alternativprogramm vorbereitet. Diese Kameradin und Kameraden mussten in kompletter persönlicher Schutzausrüstung "Jenga" spielen. Bei diesem "Geschicklichkeitsspiel" liegen - in unserem Fall - 4 Kanthölzer immer umschichtig aufeinander. Zwischen den Hölzern sind ein paar Zentimeter Luft. Nun muss derjenige, der gerade an der Reihe ist, ein Holz aus diesem Stapel entfernen und es oben drauf wieder ablegen. Ziel des Spieles ist es, den Turm möglichst hoch zu bauen. Dieses ist aufgrund der immer größer werdenden Instabilität aber nicht so einfach. Zumal die Schwierigkeit an diesem Abend darin bestand, dass ganze mit unserem Spreizer durchzuführen. Hier wurde dann auch schnell offenbar, dass dieses Rettungsgerät allein durch sein Gewicht schon dafür sorgt, dass die geforderte "ruhige Hand" immer unruhiger wird. So war es also gar nicht so leicht diesen Turm in die Höhe zu bekommen. Schlussendlich hatte es aber allen Anwesenden "Mitspielern" Spaß bereitet und die nötige Übung beim Umgang mit diesem Gerät wurde gleich wieder mit geübt. Nach knappen 90 Minuten war dieser Zugdienst dann beendet und wir trafen uns alle noch zu etwas gemütlichen Beisammensein in unserem Schulungsraum. Hier konnte an diesem Abend noch ein Kamerad nachträglich zum Oberfeuerwehrmann befördert werden. Julian Voges war auf der Jahreshauptversammlung verhindert, und konnte nun durch die Hände des anwesenden Ortsbrandmeisters seine Urkunde in Empfang nehmen. Die Sterne für die Schulterstücke überreichte der Zugführer. Nach einem dreifachen "Gut Wehr" gab es noch einen kleinen Imbiss aus unserer Küche. Das extra anwesende Küchenteam hat mal wieder ganze Arbeit geleistet. Besten Dank dafür.